Heise 10.07.2026
07:30 Uhr

heise+ | Teure Zentrale, günstige Komponenten: IKEAs Smart-Home-System im Test


Der Dirigera-Hub von Ikea konnte im ersten Test nicht überzeugen. Dank neuer Firmware und immer mehr günstiger Matter-Hardware lohnt ein zweiter Blick.

heise+ | Teure Zentrale, günstige Komponenten: IKEAs Smart-Home-System im Test

Als der herstellerübergreifende Smart-Home-Standard Matter noch jung war und eine Allianz aus interessierten Unternehmen ihre Heilsbotschaft „alles funktioniert mit allem mit viel Tamtam und Marketing-Geld“ in die Welt trug, sorgte ein Unternehmen für viel Aufsehen. Mit dem schwedischen Möbelhaus IKEA nahm sich ein ungewöhnlicher Partner des Themas an, der für das nötige Salz in der Suppe sorgte. Denn was auch immer die Schweden anfassen, es wird meist schick, günstig und ist garantiert einfach zu bedienen.

So war die Enttäuschung groß, als sich die vermeintlich erste Matter-Schaltzentrale von IKEA in unserem Test von 2023 als nicht Matter-fähig entpuppte. Die Hardware war bereit, doch an der nötigen Firmware haperte es. Schlimmer noch, nicht mal das Matter-Logo hatte es auf die Verpackung der Dirigera-Schaltzentrale geschafft – Zeichen für einen Matter-Rückzug?

Weit gefehlt. Es dauerte einfach ein paar Monate, bis im Juli vergangenen Jahres die Matter-Firmware 2.805.6 die ersehnten Features brachte und noch ein paar Monate extra, bis sich die passende Hardware in den Regalen des Möbelhauses materialisierte. Inzwischen kann sich die Auswahl an Komponenten sehen lassen und wir wagen einen zweiten Blick.